Hugo Jensch, www.geschichte-pirna.de

 

Pirna zur Zeit der Weltwirtschaftskrise 1929-1933

(Abgeschlossen im Mai 1999, danach nur unwesentliche Korrekturen und Ergänzungen.)

 

Der Versuch, die Krisenjahre in Pirna darzustellen, soll vor allem Antworten auf die Frage finden helfen, warum die Weimarer Republik zerfiel und Deutschland den Machtantritt des Faschismus erlebte.

Die allgemeinen Ursachen der Weltwirtschaftskrise können dabei nicht genauer untersucht werden. Dazu gibt es schließlich hinreichende Literatur. Eine kurz gefaßte Erklärung liefert z. B. Kurz:

 „Ein deflationärer Krisenprozeß erhält seinen entscheidenden Schub durch den dramatischen Verfall der Immobilien- und Aktienpreise (also die unvermeidliche Entwertung des fiktiven Spekulationskapitals). Mit dem dadurch bedingten Reißen der Kreditketten und anschließenden Bankrottwellen verfällt die gesellschaftliche Kaufkraft in immer größeren Dimensionen: Die Unternehmer bekommen keinen Kredit mehr, weil die Banken auf riesigen faulen Krediten sitzen und keine neuen Risiken eingehen können; die steil ansteigende Arbeitslosigkeit läßt die konsumtive Massenkaufkraft ebenfalls rasch verfallen; die Einnahmen des Staates aus regulären Steuern gehen mit derselben Geschwindigkeit zurück. Kurz: es herrscht allgemeiner Geldmangel, was dazu führt, daß nach den Aktien- und Immobilienpreisen auch die Warenpreise immer schneller absinken.“ 

        Robert Kurz, Schwarzbuch Kapitalismus. Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft. Frankfurt am Main 1999, S. 436.

Die Arbeit wird in fünf Abschnitten wiedergegeben:

 

1. Die Wirtschaftskrise 

2. Die sozialen Folgen der Krise

3. Der Aufstieg der NSDAP

4. Bürgerliche und Arbeiterparteien

5. Die letzten Wochen der Weimarer Republik - Anhang

6. Königstein 1930-1933

Der gesamte Text (Abschnitte 1-5) als PDF-Datei

 

Königstein - als PDF-Datei - 142 kb

 

 

 

 

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Hugo Jensch - E-Mail: jensch28@web.de - Letzte Änderung: 11.6.2015 - www.geschichte-pirna.de - weltwirtschaftskrise.htm