Zur Entscheidung für ein neues

"Denkmal für die Opfer von Gewalt, Vertreibung und Krieg" in Pirna

(Pirnaer Anzeiger, Ausgabe 13/03, Mittwoch, den 9. Juli 2003, S. 9)

Dazu einige Gedanken, die ich teilweise auch schon andernorts äußerte.

In der Mitteilung heißt es:

"Die Jury aus Stadträten und dem Oberbürgermeister entschied sich für den Entwurf von Konstanze Eißner aus Dresden. Folglich wird in der linkselbischen Grünanlage an der Stadtbrücke ein 2,40 Meter hoher Sandsteintorbogen mit zwei hohen Menschenskulpturen mit geneigten Häuptern  errichtet."

Wem soll ein Denkmal gesetzt werden?  - Das ist die Frage, die mich beschäftigt.

Den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Krieg - heißt es.

Ein bescheidenes Denkmal, das an die Opfer des deutschen Faschismus erinnert, haben wir in an der Grohmannstraße in Pirna schon.

Es ermangelt ihm leider der genaueren Aussage, welcher konkreten Opfer da gedacht werden soll. Immerhin sind ja die Namen der durch das Hitlerregime Umgebrachten im wesentlichen bekannt. Einigen sind oder waren durch Namensgebung von Strassen, Schulen, Einrichtungen Gedenkorte gewidmet. Im Zuge der Bilderstürmerei Anno 1990 verschwanden dabei die Schulnamen ausgewiesener Antifaschisten ebenso wie in Copitz der Name des durch einen „Volksgerichtshof" zum Tode verurteilten und hingerichteten Paul Harnisch.

Es gibt in Pirna nur einen Ort, an dem die Verbrechen des Hitlerfaschismus, die sich hier ereigneten, dokumentiert sind: Die Gedenkstätte für die „Euthanasie"-Opfer auf dem Sonnenstein.

Wo aber gibt es einen Platz, an dem in ähnlicher Weise der anderen Verbrechen des Faschismus und seiner Opfer dadurch Raum gegeben ist, dass dort in Wort und Bild erfahrbar wäre, was genau geschah, wer Widerstand leistete und dabei zu Tode oder zu Schaden kam? Das Pirnaer Stadtmuseum zum Beispiel blendet diesen Bereich der Stadtgeschichte total aus.

An keinem Ort in der Stadt wird an die in Betrieben und Einrichtungen der Stadt umgekommenen Kriegsgefangenen und zur Sklavenarbeit nach Deutschland verfrachteten Fremdarbeiter gedacht:

22 Kriegsgefangene kamen in unserer Stadt zu Tode (17 sowjetische, 2 amerikanische, 2 französische, 1 italienischer)

51 Fremdarbeiter wurden auf dem Pirnaer Friedhof in den Jahren 1942 bis 1945 bestattet. 15 Kinder von Fremdarbeiterinnen fanden in Pirna den Tod.

Von den wenigen in Pirna ansässig gewesenen Juden kamen fünf auf das Konto der faschistischen Ausrottungspolitik. Ihre Namen sind bekannt. Nichts erinnert in Pirna an sie.

Vergeblich suchen wir im Rathaus die Namen der zwischen 1933 und 1945 ermordeten Stadtverordneten.

Dabei käme es doch heute besonders darauf an, dem gefährlichen Rechtsradikalismus auch durch konkretere Aufklärung über die Katastrophe der Jahre 1933 bis 1945 entgegenzutreten.

Nun zielt aber die Bezeichnung „Opfer von Krieg und Gewalt" auf größeren Umfang eines Gedenkens.

Und hier wird das Denkmalsprojekt fragwürdig.

Die anonymisierende Aussage über "Opfer des Krieges"  lässt neben positiven auch negative Ausdeutungen zu.

  • Die positive: den in den Tod gejagten, meist unwissenden Opfern zweier vom deutschen Imperialismus ausgegangener und angezettelter Raubkriege.

  • Die negative: möglicherweise die in Anlehnung an frühere Kriegerdenkmäler verlogene Formel "Gefallen für Kaiser/Führer, Volk und Vaterland".

  • Eine dritte Variante, und die scheint von den Initiatoren beabsichtigt (wenn ich mich irren sollte, kann man mich gern korrigieren), weicht allen eindeutigen Aussagen aus, lässt jede Deutung offen und jeden Missbrauch zu.

Es gab ja einmal in Pirna ein Denkmal für die "Gefallenen" des Ersten Weltkrieges. Das stieß bei den Nazis und auch bei den Deutschnationalen, dem "Stahlhelm", also den bedenkenlosen Kriegern, die aus dem verbrecherischen Ersten Weltkrieg nichts gelernt hatten, auf Widerspruch, weil es nicht "heldisch" genug war. Die Nazis ließen es deshalb auch beseitigen. Der Kriegsopfer dieses ersten von Deutschland maßgeblich verschuldeten Massenmords im zwanzigsten Jahrhundert wird also in Pirna nicht gedacht, derer also, die angeblich für "Gott, Kaiser und Vaterland", in Wirklichkeit für Eroberungsziele des kaiserlich-deutschen Imperialismus verheizt wurden. - Immerhin sind für diesen Fall die Zahlen bekannt.

Die Kriegsverluste der Pirnaer Garnison im 1. Weltkrieg betrugen

 im Feldartillerieregiment Nr. 64:

 

Offiz.

Uffz.

Mann

Gesamt

Tot

15

63

249

327

Verwundet

49

153

661

863

Gefangen

1

2

8

11

Vermißt

-

3

9

12

im Pionierbat. Nr.12:

 

Offiz.

Uffz.

Mann

Gesamt

Tot

14

84

610

708

Verwundet

46

275

1905

2226

Gefangen

-

4

31

35

Vermißt

2

4

44

50

 

In der Garnison gesamt:

 

Tot

1035

Verwundet

3089

Gefangen

46

Vermißt

62

Quelle: StA Pirna, E II,197,S.67.

Kriegstodesfälle 1914-1919 ("Gefallene" aus Pirna)

Jahr

Stadt

Landgemeinden*

1914

82

12

1915

101

13

1916

91

11

1917

50

11

1918

120

17

1919

4

1

Gesamt

448

65

* Cunnersdorf, Ebenheit, Goes, Krietzschwitz, Niedervogelgesang, Rottwerndorf, Zehista.

Übrigens: Der bedenkenlosen Sucht, überall „Kriegerdenkmäler" zu errichten, begegnete Kurt Tucholsky 1925 mit dem Vorschlag eines anderen Gedenkens:

„Hier lebte ein Mann,

der sich geweigert hat,

auf seine Mitmenschen zu schießen.

Ehre seinem Andenken."

Die Deserteure beider Weltkriege sind bis heute nicht rehabilitiert!

Kommen wir nun zu den Opfern des Zweiten Weltkrieges. Hier wird die Sache bedenklich.

Wer waren sie, wie viele gibt es, die hier gemeint sind? Genaue Zahlen gibt es nicht, aber es waren etwa 3500, die im Kriege „gefallen" sind. Kann man „Gefallenen" durch ein Denkmal Gedenken und Ehrung erweisen, ohne danach zu fragen, warum, wo und wofür sie in (Lebens-)Gefahr gerieten oder gar freiwillig gingen?

Kann der Soldaten des zweiten Weltkrieges (Wehrmachtssoldaten, Angehörigen der Waffen-SS, der Einsatzgruppen, der Polizeibataillone usw.) unterschiedslos gedacht werden? Hat der Tod alle gleich gemacht? Waren sie nicht aber alle allenthalben in Europa, besonders aber im Osten, daran beteiligt, das Feld frei zu schießen, damit unmittelbar dahinter der Massenmord an Juden, Sinti und Roma, an slawischen „Untermenschen" ungehindert vonstatten gehen konnte? Können wir am Erkenntniswert der heilsamen Auseinandersetzung um die Ausstellung „Vernichtungskrieg – Verbrechen der Wehrmacht" kommentarlos vorbeigehen und so tun, als ob da nichts gewesen wäre?

Alle Opfer gleich? Der im Januar 1943 gefallene SA-Obersturmführer Hans Drescher und die in Theresienstadt umgekommene Jüdin Amalie Cohn – der in einer „Polizeiformation im Osten" umgekommene SA-Sturmhauptführer Franz Riedel und der in Plötzensee hingerichtete kommunistische Reichstagsabgeordnete Siegfried Rädel - der 1943 gefallene HJ-Bannführer Kurt Täube und der auf dem Todesmarsch aus dem KZ Stutthof verschollene Manfred Jurmann!? Die Beispiele ließen sich fortsetzen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Gerhard Zwerenz aus seinem Buch „Die Rückkehr des toten Juden nach Deutschland" zu Worte kommen lassen, weil auch das in Sachen Denkmal zu bedenken wäre:

„Auschwitz ist ein Volksmassengrab, für das selbst die Worte fehlen. Das eben macht Bitburg (wo Kohl es für notwendig hielt, Präsident Reagan hinzuführen - Je) so unsäglich, weil unsere Obrigkeiten das übliche Vokabular und die traditionellen Trauersymbole benutzten. Von wegen Tod als Gleichmacher. Mit Auschwitz wurde der Tod endgültig ungleich. Seit Auschwitz ist die Trauer, die alle Toten umfasst, eine Beleidigung der Opfer und ein Bekenntnis zu den Tätern. Nach Auschwitz stimmen die christlichen Formeln nicht mehr, denn in ihnen ist das Gift enthalten, mit dem die Opfer umgebracht wurden ... Der deutsche Hang zur Idylle und zum Kitsch umfasst selbst Auschwitz. Wenn schon, will man die armen Juden bedauern, betrauern und beweinen, um Himmels willen aber nicht nach dem eigenen Schuldanteil forschen." (S. 230)

Nun zu den sehr allgemein benannten „Opfern von Gewalt":

Was ist hier unter Gewalt gemeint? Soll hier die Relativierung der Verbrechen des deutschen Faschismus wiederum dadurch gefördert werden, dass man seine "Gewalttätigkeit" (welch Euphemismus) mit der des "Stalinismus" gleichsetzt? Mir scheint, dass der Vorschlag in diese Richtung zielt.

Dann wäre aber einmal nach den konkreten Opfern zu fragen. Wer waren sie, wie viele gibt es, die hier gemeint sind? Hier ermangelt es bis heute aller konkreten Tatsachen! Sind hier etwa auch jene gemeint, die nach alliiertem Recht interniert wurden und von denen manche nicht überlebten? (Ortsgruppenleiter L. z.B., von dem eine Reihe Denunziationsschreiben bekannt sind; Bürgermeister Kühn, der zu den eifrigsten nazistischen Lokalpolitikern gehörte, Bürgermeister Scheufler, der nach seiner Bürgermeistertätigkeit in Pirna als Staatsanwalt an barbarischer Nazijustiz Anteil hatte und wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde? Oder gar auch der "Euthanasie"-Professor Nitsche und der „Pfleger" Gäbler, die zum Tode verurteilt wurden? Die Liste ließe sich fortsetzen!). Übrigens: Internierungslager gab es in allen Besatzungszonen; die Zahl der Internierten war östlich wie westlich annähernd gleich; die Todesrate lag in diesen Lagern allenthalben bei etwa einem Drittel der Internierten – in Ost wie in West. Gesprochen wird heute allerdings nur von den sogenannten "stalinistischen" Lagern. Interessant wäre zu ermitteln, wer von den Pirnaer Nazigrößen zu den Internierten gehörte. Einige könnte ich namhaft machen.

Auch dazu wäre noch vieles zu vermerken, auch dass unter den Internierten nicht nur Schuldige, sondern teilweise zu Unrecht Verdächtigte waren, denen ein persönliches Gedenken zu Recht gebührte.

Was mich betrifft, habe ich zur Aufhellung der Nazizeit in Pirna beizutragen versucht und bin immer noch am Forschen. Auf die Ergebnisse kann  auf Seiten dieser Hompage zugegriffen werden:

Noch einmal Zwerenz:

„Die Deutschen, denen wieder einmal eingeredet werden soll, sie müssten nach altem Menschheitsmuster der eigenen Toten gedenken, und danach erst derer, die von den eigenen Leuten getötet worden sind, haben die Chance, das erste Volk der Geschichte zu sein, das den elenden Kreislauf unterbricht. Wir können, wollen wir es, die Opfer ehren, die durch unsere Hand umkamen. Die Zumutung, die darin liegt, kann gar nicht groß und provokativ genug sein, und erst, wenn wir sie begriffen haben, hat etwas begonnen, das gern mit den gewiss unzulänglichen Wort „Vergangenheitsbewältigung" belegt wird. Es ist mehr eine Bewältigung der Gegenwart." (a.a.O., S. 241)

Zu den "Opfern von Vertreibung"

"Obwohl es heftig bestritten wird, kritisiert man mit dem Slogan 'gegen Vertreibung' rückwirkend eben doch, was die Alliierten und mit ihnen andere Staaten für richtig hielten. Wer bedingungslos kapituliert, sollte nach einem halben Jahrhundert nicht anfangen, Bedingungen zu stellen."

(Daniela Dahn, Da liegt kein Segen drauf. Zum geplanten Zentrum gegen Vertreibung. In "Freitag", 29.8.2004)

Zu den "Opfern von Vertreibung" gehöre ich nach dem Verständnis der Denkmalsinitiatoren ja selbst. Ich stamme aus Polen, wohin meine Vorfahren in den zwanziger Jahren des 19. Jh. als Weber auswanderten ("Wirtschaftsflüchtlinge" aus Deutschland!). Wir kamen erst im September 1939 unter deutsch-faschistische Herrschaft (meine Eltern haben nie Nazis gewählt).

Hier stellt sich die Frage nach jenen, die z. B. meine Familie aus meiner ursprünglichen Heimat vertrieben haben. Meine Antwort -  zunächst ganz in Anlehnung an das wirkliche Geschehen: Ich bin gemeinsam mit meinen Kameraden am 19. Januar 1945 aus der Lehrerbildungsanstalt in Lüderitz bei Bromberg in heilloser Flucht getürmt, nachdem der Leiter unserer Anstalt die Devise ausgegeben hatte: "Rette sich, wer kann!" Ich bin ein Geflohener, kein Vertriebener. Ich konnte und wollte auch nicht mehr zurück. Warum? Ich habe noch die Worte meines Vaters im Ohr: "Junge, wenn die uns heimzahlen, was unsere Leute mit denen gemacht haben (mit den Polen, Juden und Russen), dann können wir uns gleich den Strick nehmen." Das hinterließ in mir damals einen nachhaltigen Eindruck vom Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung.

Mutter und Schwester blieben bis 1948 in unserer ursprünglichen Heimat und mussten bei harter Arbeit büßen und wiedergutmachen, und waren dabei oft auch dem Zorn und der Willkür durch Polen ausgesetzt.

Wir verloren alles, was einige Vorfahrengenerationen in harter Arbeit geschaffen hatten. An wen sollte ich Wiedergutmachungs- oder Lastenausgleichsansprüche stellen? Mich bewegte schon in den ersten Jahren die Frage, warum ein Teil eines Volkes die Last des ganzen tragen sollte, zumal die in der BRD und der DDR Alteingesessenen, besonders die Naziwähler von 1932/1933 doch zweifellos die höhere politische Verantwortung für die eingetretene Katastrophe hätten tragen müssen. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, daß die Opfer der Deutschen für unsere Verluste aufzukommen hätten. Ja, ich verstehe durchaus Gefühle Vertriebener, ungerecht belangt und manchmal auch Opfer von Rachehandlungen geworden zu sein. Wenn aber Gefühle durch den Filter ehrlichen Nachdenkens geleitet werden, dann sollte doch, zumal heute nach über fünfzig Jahren, Bereitschaft zu vorbehaltloser Versöhnung die Oberhand gewinnen.

Ich brauche kein Denkmal für Vertriebene, ja, ich lehne es ab, weil ich mich verhängnisvollen Missbrauchs bewusst bin.

Ich halte es für müßig, nach der Rechtmäßigkeit der "Vertreibung" zu fragen. Wäre sie denn erfolgt ohne den Überfall Hitlerdeutschlands auf zahlreiche Länder in Europa? Haben nicht auch viele der ersten Organisatoren von Vertriebenenverbänden vor 1939 mit ihrem "Heim ins Reich"  als Minderheitenbevölkerung ihrem Land die Loyalität aufgekündigt? Standen nicht an ihrer Spitze z. B. einstige Funktionäre der sudetendeutschen nazistischen Henlein-Partei?

Erst in jüngster Zeit erinnern sich Vertriebenenfunktionäre, dass da vor der Vertreibung Deutscher aus der Tschechoslowakei und aus Polen eine andere Vertreibung stattgefunden hatte. Nach der Besetzung des "Sudetenlandes" 1938 erfolgte die Aussiedlung Tausender Tschechen in das "Protektorat Böhmen und Mähren". Am 30. Oktober 1939 erließ Himmler eine erste Anordnung über die Aussiedlung von Juden und Polen aus den annektierten Gebieten Polens (Pomerellen, Posen, Ostoberschlesien, Masowien) - eine auf ca. eine Million Menschen geschätzte Bevölkerung. Diesem ersten Plan folgten weitere zur "Germanisierung" durch Aussiedlung und zur Ansiedlung Deutscher. Insgesamt wurden über 1 150 000 Polen zwangsweise aus den okkupierten Gebieten und eine weitere halbe Million aus ihren Heimatorten vertrieben. Aus meinem Heimat"gau" Wartheland betraf das rund 630 000 Menschen. Dafür wurden auf dem Grund und Boden der enteigneten Polen und Juden im Warthegau bis Juli 1944 246 000 Deutsche Umsiedler aus Wolhynien, der Bukowina, dem Baltikum, dem Schwarzmeergebiet angesiedelt. Dazu kamen "Kolonisten" aus dem "Altreich", die polnisches Land erhielten. Eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 6 200 000 ha war dafür bis Januar 1944 der polnischen Landbevölkerung geraubt worden. Zu den "Angesiedelten" gehörten auch etwa 200 000 Deutsche aus dem "Altreich", die als quasi zivile Besatzung einströmten und die wesentlichen Posten in der Verwaltung des eroberten Gebiets einnahmen und die politische Herrschaftsschicht bildeten. Gehören auch sie zu den später Vertiebenen? (Vgl. zu diesem Komplex: Czeslalw Madajczyk, Die Okkupationspolitik Nazideutschlands in Polen 1939-1945. Berlin 1987, S. 405-540; auch www.geschichte-pirna.de 3.     Der Kreis Pirna unterm Hakenkreuz (1933-1945) und dort das Kapitel 10. Der Kreis Pirna im zweiten Weltkrieg, den Abschnitt 10.2. Umsiedlerlager auf dem Sonnenstein.

Übrigens: Ihre Heimat bei Litomerice verlassen mußte auch die Familie meiner Frau, auch wenn mein Schwiegervater seit 1920 der KPC angehört hatte und von 1943 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zuerst am Münchner Platz in Dresden und dann bis zu seiner Befreiung in der Kleinen Festung Theresienstadt inhaftiert war.

Was mich schließlich noch bewegt, ist der unwürdige Zustand, in dem sich das Mahnmal für die in unserem Raum umgekommenen Soldaten der Sowjetarmee im Friedenspark der Stadt Pirna befindet. Wäre es nicht an der Zeit, hier Abhilfe zu schaffen?

 

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